Ich hoffe das es auf den Rückflügen auch 1-2 kurze interessante Stories gibt um überhaupt einen Teil 2 zu gestalten.

Am Samstag den 3. März 2018 ging es also los. Wie immer mit ein bisschen Verspätung durch meinen Fast-Schwagers. Franz-Josef-Strauß Flughafen München, das war das Ziel, Terminal 1 – Emmirates, Flug EK052 um 21:30 Uhr
Am Flughafen noch schnell verabschiedet und schon zum Check-In Schalter. So ein Flug ist schon etwas anderes als MUC – HAM EZYJET.

Das erste was mich interessierte: „Wo bekomm ich denn die Beutel für meine Flüssigkeiten?“ die Dame am Chek-In antwortete: „Brauchen sie nicht, wenn dann müssen sie vielleicht alles herzeigen.“ Und tatsächlich, mein Rucksack wurde ohne großes Aufsehen einfach durchgeschoben. Das war ja leicht und gar nicht so problematisch. Dann kam der Gesichtsscanner, der den Reisepass und das Gesicht das in die Kamera guckt vergleicht. Etwas gruselig wenn man sich selbst sieht und dabei auch beobachten kann wie das Bild verglichen wird.

MUC – DXB Airbus A380-800

Wenn es auch nicht der neueste A380 war, so war er dennoch gewaltig. Bemerkenswert wie lang diese Flügel reichen und groß die Turbinen sind. Beim Abflug war es finster, man konnte nicht viel erkennen. Anders bei der Landung, es war mittlerweile früh am Morgen und man konnte die ganze Pracht des Fliegers begutachten. Dadurch das wir nicht über einen Gang sondern über die Treppe aussteigen mussten, war ein Blick aus nächster Distanz auch noch drin.
Mit ein wenig Verspätung ging es los. Mein Platz war großzügig, naja habe auch 80 Euro für die Beinfreiheit bezahlt. Kurz alles abgecheckt, mein iPad und eBook Reader parat gelegt und dann gings auch schon in die Luft.

Zu dumm nur das ich die Funktion meines Sitzes nicht vorher geprüft habe, denn ich musste nach dem Essen und Abdunkeln der Kabine feststellen, dass mein Sitz klemmte. Flugbegleiterin kam auch keine mehr so wirklich vorbei und mein Nachbar war schon in Tiefschlaf versunken mit beiden Beinen ausgestreckt auf den Sitzplatz der Flugbegleiter.

Ganz Klaus Parzinger, versuchte ich also in sitzender Position etwas zu schlafen, es war sau unbequem, aber ich wollte keinen stören und den leicht depressiven Sitznachbarn, der sich noch einen Jacky Cola zum Einschlafen gönnte, wollte ich auch nicht wecken.
Hätte ich das nur gemacht, man erzählte mir hier unter Gästen, dass die Fluggesellschaften sowas in der Regel immer sofort klären und wenn der Platz nicht funktioniert, dann wandert man noch eher eine Klasse höher als sich mit dem unbequemen Sitz zufrieden geben zu müssen.

Dubai

Von den 4 Stunden Aufenthalt in Dubai hatte ich gar nichts. Ein Starbucks Kaffee, und eine Brotzeit und ich schlummerte in das Reich der Träume. Zum Glück wachte ich 30 Minuten vor Boarding wieder auf.

Bisschen faszinierend fand ich jedoch, dass wir extrem lange vom Flugzeug mit dem Bus bis zum Terminal unterwegs waren. Was ausserdem interessant war: In Dubai muss man die Schuhe ausziehen beim Sicherheitscheck.

DXB – CMB Boeing 777-ER

Ich habe für diesen Flug keinen Sitzplatz reserviert, bekam jedoch einen Fensterplatz, sehr angenehm. Die Beinfreiheit war überraschend gut und ich könnte hier auch einen Film in Ruhe ansehen und die Liegeposition genießen.

Ansonsten ein sehr ruhiger Flug mit nur einer witzigen Nebenstory.
Ich saß in der Reihe mit 2 robusteren alten Ladies, jenseits der 67-70 darf man glaub ich schon alt sagen. Diese waren mit einer Gruppe unterwegs und unterhielten sich nicht in Deutsch, aber kamen sicher aus Europa. Soweit so gut, bis das Essen kam: Die eine rührte es so gut wie gar nicht an, die andere verschlang es regelrecht, naja auch nichts Außergewöhnliches hätten die Ladies da nicht schon den 3. Wein bestellt 😊 na dann Prost dacht ich mir. Die Stimmung zwischen den Ladies wurde auch immer heiterer und nach 2 kleinen Vodka waren die alle super drauf.

Hätte ich den Ladies nicht zugetraut, Chapeau!