Die Behandlung – Woche 1

Da die erste Woche bereits rum ist, dacht ich mir, ich splitte diesen Part auf.
Am Montag bekam ich einen Termin bei der Ärztin des Hauses. Neben intimen Fragen zur physischen und psychischen Verfassung wurde noch mein Gewicht (schäm: 122kg), mein Puls (73) und mein Blutdruck (127 zu 78) gemessen. Das Gewicht hat mich persönlich etwas verwundert, da ich mich wöchentlich im Studio auf 2 Waagen messe und dort die letzte Zeit bei rund 116 – 118 kg lag.

Dann wurde noch mein Ungleichgewicht der Dosha`s festgestellt. Zur Erklärung

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Dosha

Dosha bzw. Doscha (doṣa) ist ein zentraler Begriff im Ayurveda, der aus dem Sanskrit stammt und wörtlich ‘Fehler‘ bedeutet, aber übersetzt werden kann mit ‚das, was Probleme verursachen kann‘. Die drei Doshas – Vata, Pitta und Kapha – werden fälschlicherweise als Lebensenergien bezeichnet. Die Doshas verleihen dem Menschen seine individuelle Konstitution, und sie regulieren seine körperliche und geistige Funktion. Jeder Mensch wird danach mit einer ihm eigenen Konstitution (Prakriti), das heißt einer nur ihm eigenen Mischung der drei Doshas geboren. Diese wird durch die Konstitution der Eltern sowie durch den Zeitpunkt der Empfängnis und weiteren Faktoren bestimmt.

Nach dem Durchlesen der Informationen und einer Messung am Körper stand für die junge Ärztin fest: „You need Vata and Pitta threatment“. Danach legte sie meinen Behandlungsplan fest:

Tag 1 bis 3

An den ersten Tagen war alles immer gleich. Ich bekam eine rundum Massage bestehend aus:

  • Kopf
  • Gesicht
  • Fuß
  • Oberkörper und Rück
  • Simultan Hand / Arm Massage
  • Simultan Bein Massage

Danach ging es in die Kräutersauna (ja bei 30° im Schatten, aber es ist echt geil wenn man aus der Sauna kommt und 30 Minuten im Schatten liegt, dabei einem aber nicht heiß ist).

Diese war immer um 8:30 Uhr und somit hatte ich den restlichen Tag für mich und den Pool oder die Gegend.

Tag 4 – Body Cleaning

Kurz und ohne groß auszuschweifen: Darmreinigung stand an.

Um 7.30 Uhr morgens stand der Medizinmann vor der Tür und überwachte mich ob ich die Abführtabletten auch brav nehme. Dann folgt ein, ich sag mal, interessanter Vormittag. Zu sich nimmt man nur heißes Wasser und 1 mal Reissuppe. Das Medikament tut was es verspricht und gegen Mittag bekommt man Reis und Gemüse.

Bei mir dauerte die Tortur tatsächlich nur bis 12:30 Uhr, ich bekam dann auch noch mein Magensäftchen (Kokoswasser mit Honig) und konnte am Nachmittag wieder alles normal unternehmen. An diesem Tag passierte außer einer Fußmassage sonst nichts mehr.

Tag 5 – 7 Shirodhara

Der Stirnölguss wird an 3 Tagen ausgeführt. Damit das Öl und dessen Inhaltsstoffe in die Nerven eindringen kann, bekommt man eine Kaputze auf die man 3 Tage nicht abnehmen darf, außer der Therapeut muss an den Kopf zur Behandlung. Sie stört eigentlich nicht. Baden ist an den 3 Tagen untersagt und man soll nicht zu lange in der Sonne bleiben. Gut das es 3 Tage eh schlechtes Wetter war, somit hat mich das kaum gestört.

Jetzt wechselten auch das erste Mal die Anwendungen. Bei den Simultanmassagen wurde man zugleich noch gebeugt und gestreckt und aus der Sauna wurde Dampfbad (da der Kopf ja nicht heiß werden sollte).

Das Dampfbad war ein sargähnlicher Tisch, an dem nur der Kopf herausschaute. Der restliche Körper genoss heißen von unten aufsteigenden Dampf.

Außerdem bekam ich für meine Ohren noch eine Stempelmassage mit heißen Kräuterbeuteln, eine sehr geile Sache.

 

Im 2. Teil berichte ich euch dann von meiner Akupunktur und der Poudermassage 😊