Die Behandlung – Woche 2

Zum Shirodhara Ende kam noch eine Nasenreinigung hinzu, das war für mich persönlich das ekligste. Ein Öl wird in die Nase getropft und man wird angewiesen dieses hochzuziehen und dann alles was in den Rachen kommt auszuspucken. Das Öl hat einen widerlichen Geschmack und schluckt man etwas versehentlich davon, wird es einem richtig übel!

Die 2. Woche war dann etwas aufregender da die Behandlung noch etwas angepasst wurden und sich auch zum Schluss hin noch abgewechselt haben.

Tag 8 – 10

Die Massageart wurde geändert in eine Poudermassage. Man kann sich das wie ein leichtes Peeling vorstellen. Es soll die Haut reinigen und gleichzeitig den Körperkreislauf anregen. Danach gab es die übliche Sauna. Ausserdem wurde mein Fuß noch speziell behandelt, da ich mir beim Joggen den Versen geprellt hatte. Barfuß laufen muss gelernt sein….

Auf den Fuß wurde eine braune Masse aufgetragen die erst kühlend und dann wärmend wirkte. Ähnliches kennt man von Salben wie Tensolvet oder Gelenkssalben, nur auf natürlicher Basis.

Ausserdem begann ich mit Tag 8 auch eine Akupunktur gegen meine Ohrgeräusche und zur Anregung des Stoffwechsels. Mir wurden Nadeln in Kopf, Stirn, Hand, Knie und in eine Verse gesetzt und nach 30 Minuten wieder entfernt. Ausserdem hatte ich für jeweils einen halben Tag eine Nadel mit einem Pflaster am Ohr, die ich alle 30 Minuten drücken musste.

Tag 10 – 12

Die letzten Tage wurde die Massageart dann auf Lymphmassage geändert, ich wurde regelrecht verprügelt, aber schmerzfrei. Zur Schönheit bekam ich an den letzten 3 Tagen noch eine Gesichtsmaske.

Abschlussrituale

Die Ayurvedakur wird mit einem Blütenbad abgeschlossen. Dazu wird eine Badewanne vorbereitet mit verschiedensten Blüten von Blumen und Bäumen versehen in dem man sich baden darf. Es duftet herrlich und man möchte es eigentlich kaum verlassen.

Danach stand noch eine Zeremonie bei meiner Ärztin an. Ein Armbändchen wird an einer kleinen Buddha Figur gelegt, Weihrauchstäbchen angezündet und meine Ärztin bat mich vor Buddha treten, meine Schuhe auszuziehen und dem Gebet beizuwohnen. Sie sprach ein Gebet, das bisschen an das christliche „Vater Unser“ erinnert. Danach wurde mir das Bändchen um mein Handgelenk befestigt.

Ich trage dieses natürlich immer noch und werde es erst abnehmen wenn es sich von allein löst.